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Macht veganes Leben Spaß?

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Das Wichtigste vorweg: Es macht mir einfach unglaublich Spaß, dass für meine Ernährung keine Tiere mehr sterben oder leiden müssen.

Zunächst war es für mich etwas schwierig, mich umzustellen, aber dann machte es tatsächlich Freude.

Am Anfang musste ich einige Essgewohnheiten ändern und mich nach Alternativen umsehen. Darüber merkte ich dann aber, wie viele tollen Lebensmittel es noch gibt, die mir bisher entgangen waren. Ich hatte mich eben "normal" ernährt und gar nicht gemerkt, wie sehr ich durch die Gesellschaft in meinem Essverhalten geprägt war.

Diese unbewusste Prägung geht immer mehr zurück und die dadurch gewonnene Freiheit und Selbstbestimmung, vor allem aber die größere Bewusstheit, macht wirklich einfach Spaß :-)

Jedes Mal, wenn ich eine "neues" Lebensmittel finde, freue ich mich. Jedes Mal, wenn ich herausfinde, dass es im Laden um die Ecke ein neues veganes Produkt gibt, freut mich das auch und natürlich freue ich mich auch über Preisschnäppchen.

Ganz besondes habe ich mich übrigens gefreut, als ich herausbekam, dass man Sojaprodukte auch in Europa (sogar in Deutschland) anbaut, denn auf diese Weise können unnötige Transporte vermieden werden. Das Thema "Globalisierung" lasse ich an dieser Stelle mal außen vor.

Es ist, wie immer, eine Frage der Perspektive. Ich könnte natürlich auch durch die Welt laufen und mich ärgern, dass immer noch so viele Menschen Tiere ausbeuten. Mach ich aber nicht :-)

Erstens würde mein Ärger nichts ändern und zweitens würde ich mich eben... nur ärgern.

So ein bisschen ist es vergleichbar mit der Steuererklärung: Am Anfang hat man keine Lust, aber wenn man einmal drin ist, macht es Spaß, mehr herauszufinden.



Verfasst am 19. April 2008 von Hendrik Rubbeling


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